Mrz 292013
 
Nein sagen lernen

Die Wichtigkeit der Abgrenzung – Bild: © DDRockstar – Fotolia.com

Viele von uns ertappen sich immer wieder dabei, wie sie Dinge tun, die sie eigentlich überfordern, die sie nicht machen möchten, für die seine keine Zeit haben oder die sie im schlimmsten Fall sogar erniedrigen oder ihnen körperlich schaden – und das nur, weil sie nicht „Nein“ sagen können. „Ich hätte nein sagen können“, ist ein Gedanke, der diese Personen oft zu spät ereilt und viele geraten in einen Teufelskreis, in dem sie Gefahr laufen ausgenutzt zu werden. Und auch der bekannte Ratschlag “Sag nicht Ja wenn du Nein sagen willst” ist in diesen Situationen nicht wirklich hilfreich. Doch wieso können manche Menschen besser Nein sagen als andere? Und wie kann man lernen, selbst ab und zu auch mal Nein zu sagen?

Warum manche nicht Nein sagen können

Hinter der Eigenschaft nicht Nein sagen zu können, steht oft ein geringes Selbstbewusstsein. Unsichere Personen haben Angst davor, dass ein Nein dazu führt nicht mehr akzeptiert oder gemocht zu werden und versuchen dieser Angst durch häufige Zustimmung und Gefallen aus dem Weg zu gehen. Hinter dieser Einstellung steht häufig die Angst vor Zurückweisung. Auch das schlechte Gewissen ist bei der Fähigkeit Nein zu sagen nicht zu unterschätzen. Menschen, die Schwierigkeiten haben Nein zu sagen, plagen sich oft damit und haben Angst als egoistisch zu gelten.

Viele sind auch nicht selbstbewusst genug um Nein zu sagen, wenn alle Anderen Ja sagen. Die Zustimmung erfolgt dann um nicht negativ aufzufallen oder um sich nicht rechtfertigen zu müssen. So verschieden die individuellen Gründe manchmal sind, die Konsequenzen sind die gleichen: Die Psyche betroffener Personen wird auf Dauer durch die große Unsicherheit und das häufige Ignorieren eigener Bedürfnisse belastet. Betroffene müssen daher lernen, selbstbewusst für ihren Willen einzustehen und verstehen, dass sie dies nicht immer zu einem egoistischen Menschen macht.

Förderliche und hemmende Einstellungen

Menschen, die häufiger Nein sagen können, sind mit einem soliden Selbstbewusstsein gesegnet. Sie wissen, was sie wollen und was ihnen gut tut und kennen ihre eigenen Grenzen. Deshalb sind sie noch lange nicht egoistisch. Denn nur, weil man Nein sagen kann, muss man nicht immer davon Gebrauch machen. Kleine und große Gefallen, die nicht über die eigenen Fähigkeiten und Grenzen hinausgehen, können so sogar mit mehr Energie und Freude gewährt werden. Menschen, die häufiger Nein sagen, lernen außerdem, dass ein einfaches „Nein“ nicht zwangsläufig zu Ablehnung und Zurückweisung führt.

Hemmende Einstellungen, die im Gegenteil dazu führen so gut wie nie Nein sagen zu können, sind Unsicherheit, Angst vor Zurückweisung, ein hoher Altruismus und Helfersyndrom und das Gefühl, selbst nicht besonders wichtig zu sein. Die Konsequenz ist eine starke Belastung der Psyche in Form von Überforderung und chronischer Unzufriedenheit, die in den schlimmsten Fällen in Depression oder Burnout enden kann. Personen, die diese Eigenschaften bei sich bemerken, sollten daher ihr Selbstwertgefühl stärken und sich selbst besser kennenlernen um die eigenen Grenzen erkennen und einfordern zu können.

Tipps zum Nein sagen

Diese Tipps sollen helfen, das Nein sagen leichter zu erlernen. Außerdem dienen die einzelnen Punkte auch als Orientierungshilfe oder Impulse im Rahmen der eigenen Persönlichkeitsentwicklung.

  1. Herausfinden, warum man nicht Nein sagen kann: Betroffene Personen sollten zunächst selbst herausfinden, worin die Gründe für ihre Schwierigkeiten mit dem Nein sagen liegen. Um die Gründe herauszufinden, müssen sich Betroffene Zeit nehmen in sich hineinzuhorchen. Gerade in der konkreten Situation, in der sie um etwas gebeten werden, sollten unsichere Menschen sich trauen sich Zeit zu lassen um über die Bitte und die Konsequenzen nachzudenken. So findet man schneller heraus ob eine Bitte erfüllt werden kann oder aber zu viel für einen ist. Um die eigenen Gründe für das ständige Ja sagen zu finden, hilft es auch Wiederholungen im eigenen Verhalten aufzudecken. Vielleicht erfüllt man die Wünsche einer bestimmten Person immer wieder, obwohl es belastend ist. Diese eine Situation zu analysieren und in Zukunft zu vermeiden, ist schon ein großer Schritt um auch in anderen Situationen Nein sagen zu können.
  2. Das schlechte Gewissen aushalten: Ein schlechtes Gewissen gehört zum Nein sagen dazu. Die eigene Unsicherheit und der Frust des Anderen lösen vor allem bei feinfühligen Menschen schnell ein schlechtes Gewissen aus. Mit der Zeit und mit häufigerem Nein sagen, werden Betroffene jedoch merken, dass sich dieses schlechte Gewissen aushalten lässt und dass selbst eine Zurückweisung des Anderen selten von Dauer ist. Deshalb sollte man lernen, dass der Frust des Anderen nichts mit einem persönlich zu tun hat um sich davon distanzieren zu können.
  3. Das eigene Selbstbewusstsein stärken: Menschen, die selbstbewusst sind, haben weniger Schwierigkeiten Nein zu sagen, da sie in sich selbst ruhen und wissen, was gut für sie ist. Um diese Einstellung zu erreichen, hilft es Zeit mit sich selbst zu verbringen, die eigenen Gefühle wahr und ernst zu nehmen. Auch ein neues Hobby kann helfen, sich abzulenken und den eigenen Wert neu schätzen zu lernen. Personen, die wissen was ihnen gut tut und dafür einstehen, stärken so ihr Selbstbewusstsein. Ab und zu Nein zu sagen ist ein großer Teil davon.

Die Fähigkeit, Nein sagen zu können ist für ein gutes Zusammenleben in jeglicher Beziehung und die Aufrechterhaltung des seelischen Gleichgewichts sehr wichtig und sollte auch deshalb geübt und ernstgenommen werden.

Jan 302013
 
Gewaltfreie Kommunikation

Gewaltfrei kommunizieren als Lebensstil – Bild: © Petr Vaclavek – Fotolia.com

In Zeiten internationaler Krisen und regelmäßiger Schreckensnachrichten von Überfällen, familiärer Gewalt und anderen Beispielen gewaltvoller Konflikte, wird der Ruf nach gewaltfreien Lösungen, nach gewaltfreier Kommunikation lauter. Gewaltfreie Kommunikation ist aber nicht nur Thema internationaler und nationaler Politik, sondern fängt im Kleinen an. Sobald zwei Menschen aufeinander treffen, eine Art von Beziehung entsteht, findet Kommunikation statt – und dementsprechend entfaltet sich auch das Potential von Konflikten. Dabei findet sich in jedem Menschen neben einem grundlegenden Streben, eigene Bedürfnisse zu befriedigen, auch das Bedürfnis nach Harmonie und einem friedlichen Zusammenleben. Das Konzept der gewaltfreien Kommunikation gründet auf diesem Bedürfnis und möchte einen Kommunikations- und Lebensstil fördern, der auf Einfühlungsvermögen und Wertschätzung basiert.

Gewaltfreie Kommunikation als Lebenshaltung

Die gewaltfreie Kommunikation als Konzept wurde von Dr. Marshall Rosenberg entwickelt und bezeichnet einen einfühlsamen Kommunikationsstil, der nicht nur die Bedürfnisse einzelner, sondern die Bedürfnisse aller im Blick behält. Im Mittelpunkt steht dabei eine Veränderung der Kommunikation in Form von veränderter Sprache und verändertem Zuhören. Die gewaltfreie Kommunikation ist jedoch nicht lediglich ein sprachliches Konzept, sondern verändert mit der Sprache auch die Lebenshaltung, indem durch eine wertschätzendere Kommunikation die innere Haltung gegenüber sich selbst und anderen transformiert werden kann.

Ziel der gewaltfreien Kommunikation ist nicht, einen anderen Menschen zu anderem Handeln zu bewegen, sondern langfristig durch Empathie ein vertrauensvolles Miteinander und friedliche Konfliktlösungen zu ermöglichen.

Die vier Pfeiler gewaltfreier Kommunikation

Das Erlernen gewaltfreier Kommunikation basiert auf vier Grundschritten: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte. Die Beobachtung beschreibt das wert- und interpretationsfreie Beschreiben einer Handlung oder Unterlassung. Diese Beobachtung löst wiederum ein Gefühl aus, ein Gefühl das mit Bedürfnissen in Verbindung steht.

Bedürfnisse sind individuell und subjektiv, aber dennoch ein allgemeines Gefühl, das in jedem Menschen präsent ist. Menschen können das Bedürfnis nach Verständnis, Akzeptanz, Freiraum, Sicherheit, Kontakt und vielem mehr haben. Sind ein oder mehrere Bedürfnisse nicht erfüllt, löst dies Gefühle aus. Gefühle können also als Indikator für unerfüllte Bedürfnisse interpretiert werden. Wenn die Interpretation eines Gefühls zum Erkennen des eigenen Bedürfnisses geführt hat, kann in einem vierten Schritt eine Bitte formuliert werden.

Die Bitte verlangt eine konkrete Handlung und sollte daher positiv formuliert werden, da dies die Chance auf Erfolg steigert. Mit diesen vier Schritten können eigene Handlungen, Gefühle, Bedürfnisse und Bitten interpretiert und formuliert werden – durch einfühlsames Zuhören können diese vier Schritte außerdem in Kommunikationsprozessen mit anderen herausgefiltert werden. Was zunächst nach abstrakter Theorie klingt, lässt sich auch im Alltag konkret und erfolgsversprechend anwenden.

Gewaltfreie Kommunikation im Alltag

Das Konzept der gewaltfreien Kommunikation ist ein Konzept, das zu mehr Verständnis und Respekt und zu einem friedvollen Miteinander führen soll. Dafür ist es notwendig, eigene Verhaltensmuster zu hinterfragen und gegebenenfalls zu ändern. Eine ständige Unzufriedenheit und konfliktgeladene Beziehungen können auch dadurch zustande kommen, dass man nicht gelernt hat Bitten zu formulieren und die Schuld immer bei seinem Gegenüber sucht. Wenn man sich selbst besser kennenlernt, die eigenen Bedürfnisse erkennt und versteht, kann man diese Bedürfnisse einfordern ohne seinen Partner, seine Verwandten oder Freunde unter Druck zu setzen, beziehungsweise zu manipulieren.

Wenn das Verhalten des Anderen Wut oder Trauer auslöst, sollte man sich zunächst fragen, warum dieses Verhalten einen so wütend macht. Schnell wird man so merken, dass der Andere einen weder mit Absicht verletzten wollte, noch prinzipiell etwas falsch gemacht hat, sondern dass die Handlung des Anderen eigenen Bedürfnissen widersprochen hat. Kommt der Partner oder Kollege zum Beispiel immer zu spät, dann macht dies einen wütend, weil man großen Wert auf Pünktlichkeit legt oder aber sich durch die Unpünktlichkeit des Anderen nicht respektiert fühlt. Eine offene und ehrliche Bitte an den Anderen, doch bitte pünktlich zu kommen, da man selbst sehr viel Wert auf diese Tugend legt, führt dann schneller zum Erfolg als der allgemeine Vorwurf „Du bist schon wieder zu spät“.

Bevor man anderen einen Vorwurf macht, sollte man einen Blick zu sich selbst wagen – beobachten, fühlen, das Bedürfnis herausfinden – und dann eine positiv formulierte Bitte wagen, die mit den eigenen Bedürfnissen und Wünschen begründet wird. Auch wenn das Gegenüber diese Bitte nicht unbedingt erfüllen muss, ist so der Weg zu einer gewaltfreien Kommunikation geebnet.

Bitten richtig formulieren

Wenn man die eigenen Gefühle interpretiert hat und die dahinter stehenden Bedürfnisse kennt, ist es dennoch nicht immer leicht, die daraus resultierende Bitte zu formulieren. Sprachliche Missverständnisse sind oft die Quelle von Konflikten, genauso gut kann Sprache jedoch auch einen Konflikt entschärfen. Wer Bitten positiv und klar formuliert, läuft weniger Gefahr von seinem Gegenüber enttäuscht zu werden. Dafür ist es wichtig, klar zu sagen, was man von seinem Gegenüber verlangt. Wichtiger als zu sagen was man nicht möchte ist es zu sagen, was man möchte – am besten so konkret wie möglich.

Wie der Name schon sagt, geht es außerdem darum, jemanden um etwas zu bitten – nicht darum, ihm Vorschriften zu machen. Formulierungen wie „Kannst du bitte…“ und „Ich möchte…“ fruchten daher mehr als Befehle. Zusätzlich sollte man bei all seinen Äußerungen versuchen, so konkret wie möglich zu formulieren – schließlich kann das Gegenüber keine Gedanken lesen.

Mit den vier Schritten der gewaltfreien Kommunikation und einer angemessenen Formulierung der eigenen Bedürfnisse ist so ein friedlicheres und für beide Parteien angenehmes Miteinander ohne gewaltvolle Auseinandersetzungen möglich.

Dez 132012
 
Wertschätzung Anerkennung

Wertschätzung bedeutet anerkennen – Bild: © Robert Kneschke – Fotolia.com

Grundsätzlich bezeichnet Wertschätzung die positive Bewertung eines anderen Menschen, und zwar weitestgehend unabhängig von seinem Verhalten. Diese positive Grundeinstellung gegenüber anderen kann auch allgemein als Respekt bezeichnet werden. Wertschätzung eines Menschen bedeutet, den ihm innewohnenden Wert anzuerkennen und zu respektieren. Es ist dabei davon auszugehen, dass jeder Mensch in seinem individuellen Menschsein wertvoll ist und daher Respekt und Wertschätzung verdient. Dies setzt auch immer eine gewisse Bedingungslosigkeit voraus. Nun ist eine grundlegende und bedingungslose Anerkennung eines anderen Menschen nicht immer einfach.

Viele Personen haben Schwierigkeiten andere Menschen wertzuschätzen oder ihre Wertschätzung zu zeigen. Diese Schwierigkeit liegt oft darin begründet, dass viele Menschen nicht gelernt haben sich selbst wertzuschätzen. Selbstachtung und ein stabiles Selbstwertgefühl ist oftmals die Voraussetzung dafür auch einen anderen Menschen so akzeptieren zu können wie er ist und ihn dafür zu respektieren. Die Wertschätzung eines Menschen und auch sich selbst ist aber keine angeborene Tugend, sondern kann durchaus erlernt oder verbessert werden. Personen, die Schwierigkeiten haben anderen Menschen bedingungslosen Respekt zu zollen, sollten versuchen zunächst ihre Selbstwertschätzung zu verbessern.

Selbstwertschätzung – sich selbst als wertvoll erachten

Ein stabiler Selbstwert zeichnet sich durch eine gesunde Wertschätzung der eigenen Persönlichkeit aus. Der Selbstwert sollte dabei nicht von den Extremen Narzissmus oder Selbstverachtung geprägt sein. Ein positiver Selbstwert ist die grundlegende Gewissheit, dass man wertvoll ist, unabhängig vom eigenen Verhalten und persönlichen Fehlern. Menschen mit mangelndem Selbstwertgefühl sehen ihren Selbstwert oft an Taten gebunden, das heißt sie empfinden sich nur dann als wertvoll, wenn sie erfolgreich sind oder Lob und Anerkennung von anderen erhalten. Der Grund für das mangelnde Selbstwertgefühl liegt oft schon in der frühen Kindheit begraben. Ein Mensch kann aus verschiedenen Gründen lernen, sich selbst als wertlos zu erachten oder den eigenen Wert an Taten zu knüpfen.

Sich als wertvoll zu erachten bedeutet sich mit all seinen Stärken und Schwächen anzunehmen – erst in dieser Bedingungslosigkeit kann man lernen andere Menschen ebenso mit ihren Fehlern anzunehmen. Um sich selbst besser wertzuschätzen, muss man lernen sich objektiv zu beobachten. Menschen mit geringem Selbstwertgefühl konzentrieren sich auf ihre Schwächen und bagatellisieren ihre Stärken. Auf dem Weg zur Selbstwertschätzung sollten Stärken herausgestellt und gelobt, Schwächen aber auch nicht ignoriert, sondern konstruktiv genutzt werden. Dabei können die eigenen Stärken und Schwächen auch auf einem Blatt Papier gegenüber gestellt werden um sie sich vor Augen zu führen. Auch die Verstärkung eines Hobbys kann helfen, den eigenen Selbstwert zu verbessern. Menschen, die gelernt haben sich selbst mit allen Stärken und Schwächen anzunehmen, können schließlich auch lernen dasselbe für andere zu tun.

Wertschätzung eines Menschen durch Kommunikation ausdrücken

Einem Menschen Wertschätzung entgegen zu bringen bedeutet ihm vorurteilsfrei und respektvoll zu begegnen. Auch die Stärke Menschen ihre Fehler zu verzeihen und ihre Stärken gesondert anzuerkennen ist eine Form der Wertschätzung. Andere Menschen wertzuschätzen erweist sich im Alltag immer wieder als notwendig. Beruflich wie privat wird eine positive Stimmung durch einen wertschätzenden Umgang miteinander erzeugt. Jeder Mensch, ob Freund oder Fremder, hat grundsätzlich Anerkennung und Respekt verdient, auch dann, wenn er einen Fehler begeht. Auf dieser Basis kann auch Kritik geübt und ein Streit geführt werden, ohne dass eine Situation eskaliert.

Um einem Freund, einem Verwandten, einem Kollegen oder Untergebenen Wertschätzung zu zeigen, sollte man ihm also immer auf gleicher Ebene begegnen. Auch dann, wenn die Hierarchien klar geordnet sind, zum Beispiel zwischen Chef und Angestellten oder Eltern und Kind, sollte man sich nicht über die andere Person stellen, sondern durch Einfühlungsvermögen und höfliche Umgangsformen Respekt zeigen. Schon die Körpersprache zeigt einem Menschen, ob er wertgeschätzt wird. Ein Lächeln, ein Händedruck und Blickkontakt signalisieren Interesse und Sympathie. Der Verzicht auf Körperkontakt oder ausweichende Blicke geben dem Gegenüber dagegen das Gefühl, nicht wichtig zu sein. Auch ein aufrichtiges Lob, das nicht an eine Bitte oder Forderung geknüpft ist, vermittelt ernst gemeinte Anerkennung. Freunden und Verwandten kann man Wertschätzung außerdem in Form von besonderer Aufmerksamkeit durch Geschenke, tröstende Worte, Glückwünsche und auch durch die direkte Bekundung der Wertschätzung entgegen bringen.

Ein wertschätzender Umgang mit anderen Menschen macht sich bezahlt, denn die Freundlichkeit und Anerkennung, mit der man andere behandelt, wird oft genug zurück gegeben. Wer andere mit Respekt behandelt wird in den meisten Fällen ebenfalls mit Respekt behandelt. Die Wertschätzung eines anderen Menschen hat also wiederum eine Rückwirkung auf die eigene Persönlichkeit – und damit auch den eigenen Selbstwert.

Okt 312012
 
Eifersucht überwinden

Eifersucht läßt die Gefühle erstarren – Bild: © Lachfix – Fotolia.com

„Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft“ – ein lustiges Wortspiel, mit einer jedoch sehr ernst zu nehmenden Emotion, die bereits viele Beziehungen in die Brüche gehen ließ. Eifersucht ist ein Gefühl, das fast jeder kennt – die meisten haben es bereits bei sich selbst oder beim Partner erlebt. In einer gesunden Beziehung ist ein Funken Eifersucht sogar normal und hilfreich. Bei einigen ist dieses Gefühl jedoch so ausgeprägt, dass die betroffene Person und auch ihr Partner stark darunter leiden. In diesem Fall ist es an der Zeit, etwas gegen die übertriebene Eifersucht zu unternehmen und das eigene Selbstwertgefühl zu stärken.

Symptome von übertriebener Eifersucht

Wenn wir einen Menschen lieben, ist die Angst diesen Menschen zu verlieren eine natürliche Begleiterscheinung. Vor allem die Angst davor, dass der Partner einen betrügt oder für eine andere Person verlässt, ist bis zu einem gewissen Grad normal. Wenn sich die Eifersucht jedoch in Kontrollzwang verwandelt ist es an der Zeit sich Hilfe zu suchen. Den Partner ständig zu verdächtigen, ihm hinterher zu spionieren, Vorschriften und Vorwürfe zu machen und grundsätzlich zu misstrauen, sind Anzeichen einer übertriebenen Eifersucht. Auch körperliche Symptome wie Panikattacken, Schlafstörungen, allgemeine innere Unruhe und Wut können den Betroffenen heimsuchen.

Mit dem übertriebenen Kontrollzwang erreichen betroffene Personen schließlich das, was sie eigentlich verhindern wollen: Sie setzen die Partnerschaft aufs Spiel. Der Partner leidet unter dem mangelnden Vertrauen und der Kontrolle und zieht sich immer weiter zurück. Um eine durch Eifersucht geschädigte Beziehung zu retten, ist gegenseitiges Verständnis, eine aufrichtige Kommunikation und Zeit nötig. Wenn beide Partner aber bereit sind die Beziehung zu retten, kann das Vertrauen Stück für Stück wieder aufgebaut werden. Dafür ist es wichtig, zunächst die Ursachen für die eigene Eifersucht oder die des Partners zu erkennen.

Ursachen von übertriebener Eifersucht

Die Ursachen für Eifersucht sind nicht etwa darin begründet, dass der Partner die Eifersucht durch übertriebenes Flirten provozieren würde, sondern fast immer in mangelndem Selbstwertgefühl und daraus resultierender Verlustangst. Fehlendes Selbstvertrauen und Verlustängste können bereits in der Kindheit durch eine frühe Scheidung der Eltern oder frühe Verluste durch Tod und Trennung verursacht werden. Die individuellen Gründe sind jedoch von Betroffenem zu Betroffenem verschieden. In vielen Fällen hilft eine Psychotherapie um die Gründe für die starke Verlustangst zu finden und dagegen vorzugehen. Oft können aber schon im Alltag bestimmte Verhaltensweisen helfen, die Eifersucht selbst in den Griff zu kriegen.

Selbstvertrauen und Vertrauen zum Partner stärken

Eifersüchtige Partner vernachlässigen über ihren Kontrollzwang oft ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse und opfern ihren Alltag dem Partner. Dadurch fühlt sich dieser nicht nur bedrängt, sondern das eigene Selbstwertgefühl wird weiter geschwächt. Eigene Hobbys und Interessen, die unabhängig vom Partner ausgelebt werden, sind daher wichtig für eine funktionierende Partnerschaft, die Luft zum Atmen lässt. Eine stark eifersüchtige Person sollte daher versuchen, womöglich mit der Hilfe von guten Freunden oder der Familie, den eigenen Interessen nachzugehen und ein Hobby zu finden, mit dem sie sich verwirklichen kann. Auch die Verwirklichung im Beruf kann dabei helfen, das Selbstvertrauen zu stärken. Mindestens einmal die Woche sollte man außerdem Zeit für sich und Freunde oder Freizeitaktivitäten einplanen und dies auch einhalten. In diesem Zusammenhang können auch Gespräche mit guten Freunden helfen, die eigene Eifersucht zu relativieren. Auch aufrichtige Gespräche mit dem Partner, sofern sie nicht ausufern, können das Vertrauen wieder aufbauen. Das eigene Problem zu erkennen und formulieren zu können ist bereits ein erster Schritt zur Besserung. Sollte das Problem jedoch anhalten und das Selbstwertgefühl sich nicht auf Dauer stärken lassen, ist eine Psychotherapie womöglich doch der richtige Weg.

Was tun wenn der Partner zu eifersüchtig ist

Auch Partner können stark unter der Eifersucht ihres Partners leiden. Sie fühlen sich unter Druck gesetzt, nicht vertrauenswürdig, in die Ecke gedrängt und reagieren dadurch oft mit Rückzug und Notlügen. Wenn man das Gefühl hat, dass egal wie man sich verhält und was man sagt, der Partner einem misstraut, kann das für Psyche und Körper zu einer großen Belastung werden. Natürlich möchte man den Partner nicht verletzen oder die Eifersucht verstärken, jedoch sollte man ihn dennoch nicht nur mit Samthandschuhen anfassen und die eigenen Grenzen formulieren. Dazu gehört auch keine Konfrontation zu scheuen und zu Notlügen zu greifen, nur weil man Angst vor einer Eifersuchtsszene hat. Wenn man dem Partner die Wahrheit sagt und dennoch zu jeder Zeit das Gefühl gibt, geliebt zu werden, bleibt man sich selbst treu. Gleichzeitig sollte man den Partner motivieren, sich auch unabhängig von der Partnerschaft zu verwirklichen und in seinen Interessen unterstützen. Aufrichtige Gespräche, in denen man das eigene Leiden unter der Eifersucht des Partners ausdrückt, helfen die Balance in der Beziehung wiederherzustellen. Wenn die Kommunikation allerdings allein nicht gelingt, sollten gute Freunde oder ein Paartherapeut mit einbezogen werden.

Aug 072012
 
Bewusstes Kommunizieren und Zuhören

Bewusstes Kommunizieren und Zuhören – Bild: © puckillustrations – Fotolia.com

Kommunikation ist ein weit gefasster Begriff unter dem nicht alle dasselbe verstehen. Kurz gefasst kann man Kommunikation als den Austausch von Informationen, aber auch von Gedanken, Gefühlen, Meinungen, Wissen, Erfahrungen – kurz allem was sich verbal oder nonverbal mitteilen lässt, bezeichnen. Das Wort stammt von dem lateinischen Verb communicare und bedeutet „mitteilen, teilnehmen lassen, gemeinsam machen, teilen, vereinigen“. Schon die Wortherkunft setzt also voraus, dass an Kommunikation mehrere Menschen beteiligt sind. Um den Begriff auf die Kommunikation zwischen zwei Menschen zu spezialisieren, spricht man von zwischenmenschlicher Kommunikation, eine Kommunikationssituation, die nicht immer einfach ist.

„Man kann nicht nicht kommunizieren“, stellte schon der bekannte Kommunikationswissenschaftler, Autor und Psychotherapeut Paul Watzlawick fest. Und damit hatte er Recht, denn wir kommunizieren zu jeder Zeit, auch wenn wir gerade nicht sprechen. Wir teilen uns der Umwelt auch durch nonverbale Kommunikation wie Mimik, Gestik, Körperhaltung, Kleidung – eigentlich allein durch unsere Anwesenheit mit. Kein Wunder, dass Kommunikation allgemein nicht nur zu einem besseren Verständnis, sondern auch zu Missverständnissen und Problemen führen kann. Diese entstehen jedoch meistens durch mangelnde oder fehlgeleitete Kommunikation. Die zwischenmenschliche Kommunikation zu verbessern, sollte daher vielen Menschen ein Anliegen sein.

Der Ton macht die Musik

Es ist nicht nur wichtig, welche Dinge man sagt, sondern auch wie man sie sagt. Nicht nur besonders sensible Menschen hören einen gereizten, schnippischen oder arroganten Tonfall heraus. Um Missverständnisse oder einen Streit zu vermeiden, sollte man daher in manchen Fällen versuchen Kritik, Anregungen oder Kommentare so ruhig und neutral wie möglich zu sagen, damit der Gesprächspartner sich auf den Inhalt des Gesagten und nicht auf den Tonfall konzentriert. Oft ist man schließlich einfach nur müde, abgelenkt oder wegen etwas Anderem genervt. Die eigenen Gefühle nicht zu zeigen, ist natürlich schwierig, das gilt auch für nonverbale Kommunikation, wie Mimik und Körperhaltung. Es hilft daher, dem Gesprächspartner diese Gefühle auch verbal mitzuteilen – er wird sich dann wahrscheinlich nicht mehr so sehr über einen gereizten Tonfall ärgern.

Sich klar ausdrücken

Die meisten Probleme zwischenmenschlicher Kommunikation liegen darin, dass der Gesprächspartner das Gesagte anders versteht, als es gemeint war. Dies ist nicht weiter verwunderlich, schließlich sind alle Menschen verschieden und keiner kann Gedanken lesen. Man darf von seinem Gesprächspartner zwar Empathie erwarten, aber man sollte sich trotzdem so klar wie möglich ausdrücken und nicht davon ausgehen, dass er alles zwischen den Zeilen liest. Vor allem in Beziehungen führt diese Art der Kommunikation, bei der erwartet wird, dass Partner sich ohne Worte verstehen, häufig zu Problemen. Zu sagen „Hier sieht es ja wieder aus“ ist nicht dasselbe wie „Ich würde mich freuen, wenn du etwas häufiger aufräumen würdest“. Mit der zweiten Aussage ist ein klarer Wunsch verknüpft, auf den der Partner reagieren kann, während die erste Aussage lediglich etwas feststellt, noch dazu in einem vorwurfsvollen Ton.

Besser zuhören

Zu einer Interaktion gehören zwei Menschen, zwischenmenschliche Kommunikation speist sich daher nicht nur aus aktivem Reden, sondern auch daraus zuzuhören. Wenn man versucht den Partner zu verstehen und auf ihn eingehen will, führt zuhören schneller zum Erfolg als vorschnelle Diskussionen. Gute Zuhörer unterscheiden sich nonverbal von schlechten Zuhörern, indem sie ihr Gegenüber anschauen beim Sprechen. Eventuell nicken gute Zuhörer wenn sie etwas verstanden haben und geben so ihren Gesprächspartnern zu verstehen, dass sie aktiv zuhören und nicht nur warten, bis sie an der Reihe sind mit sprechen. Zuhören heißt nicht, dass man das Gesagte lediglich hört, sondern auch verarbeitet. Gezieltes Nachfragen signalisiert dem Gesprächspartner nicht nur Interesse, sondern außerdem, dass man gewillt ist ihn zu verstehen und auf seine Sichtweisen einzugehen.

Bewusste Kommunikation durch Kommunikationstraining

Die meisten Menschen haben eine Gemeinsamkeit: Sie kommunizieren meistens nicht bewusst. Wenn wir über das Wetter reden oder auf das Gefühl eines anderen Menschen nicht angemessen eingehen, so passiert das weder aus tieferen Gründen, noch aus böser Absicht. Die meisten reagieren so, wie sie es für richtig halten – nach ihrem eigenen Charakter und individuellem Empfinden. In der Interaktion führt dies zum Aufprall unterschiedlicher Meinungen, Interessen, Rollen sowie Erwartungen und Konflikte sind da natürlich nicht auszuschließen. Sollte man allein keinen Weg aus einer schwierigen Kommunikationsebene finden, kann man an einem Kommunikationstraining teilnehmen. Dieser Schritt ist vor allem in Beziehungen interessant, in denen mangelnde Kommunikation zu einer Trennung führen könnte. Auch in Firmen werden Kommunikationstrainings für Chef und Mitarbeiter durchgeführt um das Arbeitsklima zu verbessern.

Aug 032012
 
Umgang mit Kritik lernen

Kritik ist nicht zwingend negativ – Bild: © gwt52hkxd8z – Fotolia.com

Niemand wird gern kritisiert und die meisten Menschen wissen nicht, wie sie mit kritischen Worten umgehen sollen. Dabei sollte man sich vor wohlwollender Kritik nicht fürchten, im Gegenteil, konstruktive Kritik kann sogar sehr hilfreich sein. Um dies für sich zu nutzen, muss man aber erst mal lernen mit Kritik umzugehen und sie nicht als Angriff misszuverstehen. Wie man Kritik nicht zu persönlich nimmt, akzeptieren lernt, konstruktiv einsetzt und für das persönliche Wachstum gebraucht soll im Folgenden erklärt und beschrieben werden.

Nicht immer ist Kritik konstruktiv. Manchmal richtet sich ein Angriff direkt gegen die eigene Persönlichkeit und nagt dann ganz schön am Selbstwertgefühl. Diese Art von Kritik sollte man sich allerdings nicht unbedingt zu Herzen nehmen. Die Person, die einen auf beleidigende Weise angreift, tut dies vielleicht nur um sich selbst besser zu fühlen oder aber vergreift sich aus Versehen im Ton. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollte man das Gespräch mit dieser Person suchen und offen und ehrlich zugeben, dass man die vorgebrachte Kritik nicht versteht, beziehungsweise den Ton unangemessen findet.

Sollte ein offenes Gespräch nicht weiter helfen, kann man auch direkt auf den Angriff reagieren, indem man klar und deutlich zu verstehen gibt, dass man so nicht mit sich umgehen lässt. Dies kann man auch klarstellen, wenn sich zum Beispiel auf der Arbeit noch weitere Kollegen im Raum befinden. Souveränität und Selbstbewusstsein ist hier die beste Verteidigung.

Kritik nicht zu persönlich nehmen

Viele Menschen nehmen selbst konstruktive Kritik als persönliche Kritik auf, die den eigenen Charakter in Frage stellt. Oft hat der Kritiker es jedoch gar nicht so gemeint, wie es beim Kritisierten ankommt. Um das eigene Selbstwertgefühl zu stärken, sollte man daher lernen, Kritik nicht als persönlichen Affront, sondern als Verbesserungsvorschlag zu sehen. Wenn der Chef ein vorgeschlagenes Konzept kritisiert, heißt das nicht, dass man als Mensch nichts wert ist, sondern lediglich, dass es an der eigenen Arbeit noch Dinge zu verbessern gibt. Niemand ist perfekt, die Wahrscheinlichkeit, dass die eigene Arbeit nie kritisiert wird ist daher ohnehin verschwindend gering. Persönliche Kritik kann auch angebracht sein, wenn unser Gegenüber sich falsch behandelt fühlt.

Manchmal sagt und tut man Dinge, die einen Anderen verletzen. Vor allem in einer Partnerschaft wird dann oft Kritik geäußert. Deshalb sollte man seine Beziehung nicht komplett in Frage stellen. Die Kritik sollte lieber ein willkommener Grund sein, an sich und der Beziehung zu arbeiten und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Wenn man nicht sicher ist, wie eine Kritik genau gemeint ist, sollte man sich nicht scheuen nachzufragen. So entsteht bereits ein Gespräch, das zur Besserung beiträgt.

Ohne Kritik kein Fortschritt

Um mit Kritik richtig umzugehen, kann man sich auch regelmäßig vor Augen führen, dass konstruktive Kritik nichts Negatives ist, sondern im Gegenteil einen positiven Beitrag zur persönlichen Weiterentwicklung leistet. Nur durch Rückmeldungen – positive wie negative – können Leistungen überprüft, geändert und verbessert werden. Dies gilt im beruflichen wie im privaten Bereich gleichermaßen. Wir Menschen lernen aus unseren Fehlern, manchmal jedoch brauchen wir jemanden, der uns auf diese Fehler aufmerksam macht. Auf Kritik sollte man deshalb mit Offenheit reagieren. Konkret nachzufragen hilft, den eigenen Fehler zu finden. Wenn man ihn entdeckt hat, sollte man auch dazu stehen und die Bereitschaft signalisieren etwas zu ändern. Sollte man mit der Kritik ganz und gar nicht einverstanden sein, hat man in einem Gespräch außerdem die Möglichkeit den eigenen Standpunkt deutlich zu machen.

Nicht vorschnell verteidigen

Die meisten reagieren auf Kritik zuerst mit Verteidigung. Dies ist allerdings nicht der richtige Weg um eine konstruktive Diskussion einzuleiten, sondern führt oft dazu, dass der Konflikt eskaliert. Frei nach dem Motto „Getroffene Hunde bellen“, zeigt man seinem Gegenüber mit einer vorschnellen Verteidigung, dass man verletzt und die Kritik möglicherweise berechtigt ist. Die Wahrscheinlichkeit ist außerdem groß, dass man nicht durchdachte Antworten nachher bereut. Der Andere fühlt sich durch die Reaktion vielleicht nicht ernst genommen und wird wütender. Deshalb sollte man sich zunächst in Ruhe anhören, was er zu sagen hat. Möglicherweise kann man die Kritik auch in eigenen Worten wiederholen um zu signalisieren, dass man sie verstanden hat. Dann erst sollte man seine eigene Sicht der Dinge darlegen.

Oft ist es jedoch auch ratsam, die Kritik einfach zu akzeptieren ohne sich groß zu rechtfertigen. Man kann dem Anderen antworten, dass man die Kritik annimmt und darüber nachdenken wird. Wenn man eine Nacht darüber geschlafen hat, sieht die Kritik vielleicht schon ganz anders aus und sollte man dann immer noch das Bedürfnis haben, etwas zu entgegnen, kann man das auch zu einem späteren Zeitpunkt tun.

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